Kultur der Wüste

Ksar
Ksar

Südtunesien zeichnet eine von Diversität geprägte, unglaubliche Landschaft mit einem großen historischen Kulturgut. Hier erfährt man, wie der Mensch in dieser doch manchmal klimatisch schwierigen Gegend seinen Überlebenskampf geführt hat. Die „Römischen Schwimmbäder“ und die antiken Mosaike von Gafsa, die archäologische Ausgrabungsstätte von Gightis, die Überreste der Moschee des Bled el-Hadha in Tozeur, die auf das 12. Jahrhundert zurückgehen, sind Zeugnisse blühender Zeiten. Die nüchterne Landschaft der ‚Ksours’ (befestigte Speicherburgen) zeigen mit ihren unterirdischen Behausungen, den Terrassenkulturen und dem Schutz der Lebensmittelreserven die Anpassung an schwierige Bedingungen. In Tozeur und Nefta sind über Tausende von Palmenhainen aus geregeltem Betrieb der Wasserquellen und Kulturen entstanden. Die Lehmziegelarchitektur besticht durch die dekorativen Motive. Der tiefe Süden hält das Vermächtnis der Berber- und Nomadentraditionen aufrecht – vom Grand Erg oriental bis zu dem trockenem Dahargebirge.

 

Highlights :

Tozeur und Nefta. Städte im Südwesten Tunesiens mit besonderer Architektur (Palmenholz, Lehmziegelanordnungen im Relief). Riesige durch Kanäle bewässerte Palmenhaine, 3-Etagen-Kultur)

Die Ksours. Die Bergksours, Dörfer und befestigte Speicherburgen auf Bergspitzen, die Ksours der Halbnomaden, die ‚ghorfas’ (Speicherzellen- oder Waben), die einen Innenhof umgeben.

Region um Gabés. Oase und Medina von Gabès (ZaouÑ—a Sidi Boulbaba), unterirdische Berberbehausungen von Matmata (Troglodyten) und Tamezret, archäologische Ausgrabungsstätte von Gightis.

Douz. Zwischen Schott und Sandwüste ist die kleine Stadt Douz der zentrale Punkt für Kamelnomaden - Das Saharafestival, Museum.

Bergwelt des Südwesten. Die ‚Römischen Schwimmbäder“ von Gafsa, die Kasbah, das archäologische Museum. Die Bergoasen (Chebika, Tamerza, Midés).