Spirituelles Leben
Tunesien ist ein Land der Toleranz, seit sehr langer Zeit leben die drei monotheistischen Religionen hier friedlich zusammen, alle Arten religiöser Hingabe werden hier vereint. Das Judentum kam sehr früh nach Tunesien und noch heute feiert man die wunderbare Wallfahrt von La Ghriba auf Djerba. Am Ende der Antike war das Christentum sehr ausgeprägt in Tunesien und heute gibt es noch zahlreiche aktive Kirchen. Die großen Moscheen von Kairouan und Tunis symbolisieren die Treue zum ursprünglichem Islam, zu seinen malekitischen Riten, die auf Einfachheit und Gleichheit basiert.
Die Moscheen, die von den Türken erbaut wurden zeugen von der Einführung des hanefitischen Ritus. Daneben zelebrieren die ZaouÑ—as die Riten der Sufi-Bruderschaften, einer emotionaleren Form des Islams, der auf die Hingabe zu den großen Geistlichen beruht. Auf der Insel Djerba findet man selbst einen der weltweit letzten Zufluchtsorte der muslimischen Ibaditen, den Erben eines Schia aus dem 7. Jahrhundert, der auf der Existenz moralischer Reinheit beruht.
Highlights :
Kairouan. Die Große Moschee (der Innenhof) und die ZaouÑ—a von Sidi Saheb, dem Begleiter des Propheten ( die so genannte Barbiermoschee). Beide gehören zu den bedeutendsten Heiligtümern Tunesiens
Tunis und Umgebung. Die Große Zitouna-Moschee, türkische Moscheen, die ehemalige Kathedrale von Carthage (Acropolium), die Moschee-ZaouÑ—a von Sidi Bou SaÑ—d und ihre ‚kharja’ (Prozession), die Cathédrale Catholique auf der Avenue Bourguiba…
Djerba. Die Synagoge La Ghriba, in der Antike gegründet und Wallfahrtszentrum der maghrebinischen Juden. Die Moscheen der Ibaditen































